[Rezension] Love is war - Verlangen

Dienstag, 1. August 2017

Buchcover
Titel:  Love is war - Verlangen
Autorin:  R. K. Lilley
Reihe? Band 1 der Love-is-war Reihe

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum:  19.06.2017
Seitenanzahl:  352
                                                                                       Hier erhältlich
Preis: 12,99 €  eBook:  9,99 €                             Amazon   Verlag



Inhalt

Scarlett hatte schon immer große Träume. Ihr Ziel war Hollywood. Aber in ihren wildesten Träumen hätte sie sich nicht ausgemalt, dass sie mit 28 Jahren pleite sein und in 10.000 Meter Höhe Drinks servieren würde. Sie war nichts als eine bessere Kellnerin über den Wolken. Und eines Tages saß er da, durchbohrte sie mit seinem heißen Blick und bestellte einen Gin Tonic. Es war Jahre her, seit sie ihn gesehen, seit er sie geliebt hatte. Dante wollte sie. Wieder. Und sie ihn. Sie würde mitspielen … aber dieses Mal war er an der Reihe. Sie würde IHN brechen. Denn letzten Endes ist Liebe Krieg.
Leseprobe


Cover

Das Cover gefällt mir gut. Das Pink des Titels sticht natürlich sofort ins Auge. Aber auch das hellgraue Herz im Hintergrund sticht total aus dem Schwarz heraus. Ein toller Eyecathcer und die Hassliebe steht wirklich groß im Fokus.


Lieblingszitate

"Ich will nur sagen, dass man rennen sollte wie der Teufel, wenn man merkt, dass man sich sich verliebt. Man muss die Liebe meiden. Wenn sie versucht, ihre Haken in dich zu schlagen, dann reiß sie heraus. Wenn sie versucht, dich zu fesseln, zerreiße die Ketten."(Seite 125)


Meine Meinung

Der Einstieg in diese Geschichte fiel mir leider etwas schwerer. Das lag aber keinesfalls am Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr flüssig und man kommt schnell durch die Geschichte. Obwohl ich sehr wenig Zeit zum Lesen hatte, habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.
Wir als Leser bekommen die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Scarlett erzählt, die mir sehr gut gefallen. Natürlich hätte ich auch Dantes Perspektive sehr interessant gefunden, aber man kann nicht alles haben. 
Am Anfang von jedem Kapitel gibt es noch ein kleines Schmankerle. Ein kleines Zitat von berühmten Persönlichkeiten und Schriftstellern wie Shakespeare oder die Brontë Schwestern. Sie haben auch immer einen kleinen Bezug zur Geschichte. Solche Kleinigkeiten machen ein Buch zu einem unverwechselbaren Gesamtwerk.

Der Grund warum mir der Einstieg schwer gefallen ist, war der groß Hass zwischen den beiden Hauptcharakteren Scarlett und Dante. Die beiden haben sich in den letzten Jahren so sehr gegenseitig verletzt, das es eigentlich nicht mehr rückgängig zu machen ist. Und doch treffen sie wieder aufeinander. Und der Hass schlägt einem besonders auf den ersten Seiten gnadenlos entgegen. Die ganzen Streitgespräche und Hassgedanken sind am Anfang sehr ungewohnt, gewöhnungsbedürftig und daher etwas anstrengend. Doch man gewöhnt sich daran und ist schnell gefangen im Bann dieser Hassliebe. Besonders weil man immer mehr merkt, dass hinter Scarletts harter Schale ein weicher Kern steckt, der im Leben genug für zehn Personen einstecken musste. Und auch ich konnte Dantes Charme nicht lange widerstehen.
In der Geschichte dreht es sich aber nicht nur um den Hass der Beziehung, sondern es geht auch um Liebe und Leidenschaft. Die erotischen Szenen sind sehr sinnlich beschrieben. Sie tauchen nicht zu oft, aber auch nicht zu wenig auf. 

Doch die eine Frage bleibt, die den Leser antreibt so gespannt weiterzulesen: Was ist damals zwischen Scarlett und Dante passiert? Was kann einen solchen Hass auslösen? Diese Fragen werden nach und nach durch die Damals-Kapitel ausgelöst. Die Erzählung beginnt ganz am Anfang, als die beiden sich als Kinder kennenlernten. Die Informationen werden dabei immer nur häppchenweise verteilt, wodurch die Spannung sehr hochgehalten wird. Auch dadurch dass sehr spannende Heute-Szenen durchbrochen werden und ich am liebsten schnell schon einmal in das nächste Heute-Kapitel gelugt hätte. Spätestens der gemeine Cliffhanger am Ende lässt die Spannung ihren Höhepunkt erreichen.
Damals und Heute unterscheiden sich nicht nur zeitlich, sondern auch bei der Atmosphäre gibt es krasse Unterschiede. Früher war die Stimmung süß, liebevoll und fast unschuldig zwischen Scarlett und Dante. Und jetzt herrscht das genaue Gegenteil. Mich als Leserin hat das nur noch mehr neugierig gemacht zu erfahren was dazu geführt hat.


Fazit

Am Anfang muss man sich wirklich erst an die negative und hasserfüllte Grundstimmung gewöhnen, weil sie so außergewöhnlich ist. Aber man ist schnell wie gebannt von dieser Hassliebe. "Love is war - Verlangen" ist ein gelungener Auftakt mit etwas Luft nach oben. Und bekommt daher 4 Herzen von mir. Ich bin mehr als gespannt auf den zweiten Teil.


Großes Dankeschön an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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